Demo 2017 klVor dem Beginn der dritten, entscheidenden Verhandlungsrunde im öffentlichen Dienst auf Länderebene sind heute in Düsseldorf 7.000 Beschäftigte der Polizei, aus Schulen und Krankenhäusern und der öffentlichen Verwaltung des Landes für einen deutlichen Anstieg ihrer Einkommen auf die Straße gegangen. Auch dabei die GdP-Kreisgruppe Soest.

Weil die Bundesländer seit der Föderalismusreform selber über die Einkommen ihrer Beschäftigten entscheiden, verdienen die Polizistinnen und die Tarifbeschäftigen in NRW heute bereits vier Prozent weniger, als ihre Kolleginnen und Kollegen, die die gleiche Arbeit beim Bund oder den Kommunen machen. „Diesen Irrsinn müssen wir endlich beenden. Gleiche Arbeit muss gleich bezahlt werden!“, fordert der GdP-Landesvorsitzender Adi Plickert

Mit der Demonstration haben die Gewerkschaften auch die rot-grüne Landesregierung in die Pflicht genommen. Hannelore Kraft kann sich nicht aus den Tarifverhandlungen raushalten“, sagte Plickert. „Als Ministerpräsidentin des größten Bundeslandes muss Kraft dafür sorgen, dass die Länder ihren Beschäftigten endlich ein Gehalt zahlen, das auch gegenüber anderen Branchen attraktiv ist. Sonst kann das Land seinen Bürgern nicht mehr die Leistungen bieten, auf die sie einen Anspruch haben. Von mehr Sicherheit für die Menschen, über moderne Bildung bis zu einer funktionierenden Infrastruktur.